Kann eine Spende das ZCOM retten?

Obwohl der Stadtrat gestern Abend mit knapper Mehrheit vorerst entschieden hat, seinen Zuschuss zum Betrieb des Zuse-Computer-Museums ZCOM in Höhe von 25.000 Euro für das Jahr 2027 nicht zu leisten, gibt es dennoch Hoffnung, dass das so wichtige Museum erhalten werden könnte.

ZCOM: Stadtrat stimmt knapp gegen Fortführung der städtischen Unterstützung

Showdown im Stadtrat um die Zukunft des Zuse-Computer-Museums ZCOM. So hätte man diesen Beitrag auch überschreiben können. Tatsächlich ist nicht mal die jetzige Überschrift so ganz richtig und komplett. Denn, was gestern Abend im Stadtrat beschlossen wurde, ist keinesfalls endgültig und eine Weiterführung der Unterstützung in Höhe von 25.000 Euro für das Jahr 2027 würde die finanzielle Situation keinesfalls lösen.

Verrückt: Die Lausitzhalle als Lego-Modell

Das 1984 als Haus der Berg- und Energiearbeiter (HBE) eröffnete Kulturhaus im Herzen der Stadt Hoyerswerda hat schon so Einiges erlebt. Vor Fernseh-Live-Übertragungen über Schlagermusikanten bis hin zu echten Stars und kleineren Sternchen. Von Sportveranstaltungen, Jugendweihen, Abiturfeiern bis hin zu Parteitagen. Und nun hat ein Schlagerfan eine ganze besondere Idee gehabt…

SO könnte das Zuse-Computer-Museum ZCOM in Hoyerswerda doch noch gerettet werden!

Die Stadt Hoyerswerda muss sparen und hat sich deshalb einem Haushaltskonsolidierungskonzept unterworfen, um die Finanzen in den Griff zu bekommen. Eine Vielzahl von Maßnahmen sollen Einnahmen und Ausgaben wieder ins Gleichgewicht bringen. Unter anderem soll der Stadtrat am 30. Juni beschließen, dass der städtische Zuschuss an das Zuse-Computer-Museum (ZCOM) gestrichen werden soll. Das würde jedoch das Aus für das Museum bedeuten.

Muss das ZCOM für immer schließen?

Was da im Hochhaus in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße seit 2017 betrieben wird, soll zum 31.12.2026 beendet werden. Gerade einmal 10 Jahre hat damit die Idee, das Zuse Computermuseum aus dem Industriegelände mitten in die Innenstadt zu bringen, überlebt. Die Tagesordnung für die Sitzung des Stadtrates Hoyerswerda verrät, dass die Stadträte am 30. Juni um Zustimmung zum Ende der städtischen Förderung für das Museum gebeten werden. Das wäre dann das Ende in der selbsternannten Konrad-Zuse-Stadt…

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Einkaufsstadt Hoyerswerda: vier verkaufsoffene Sonntage 2026!

Hoyerswerda ist eine Einkaufsstadt? Derzeit werden im Stadtrat die einkaufsoffenen Sonntag besprochen.
Hoyerswerda ist eine Einkaufsstadt?

Es ist wieder so weit, die verkaufsoffenen Sonntage für das Jahr 2026 stehen fest. Insgesamt wird es in diesem Jahr nur vier Shopping-Sonntage geben. Dabei erlaubt § 8 des Sächsischen Ladenöffnungsgesetzes (SächsLadÖffG) aus besonderem Anlass an jährlich bis zu vier Sonn- oder Feiertagen zwischen 12:00 Uhr und 18:00 Uhr eine Ladenöffnung. Aus Anlass eines besonderen regionalen Ereignisses ist die Freigabe eines zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntags möglich.

Nachdem in 2025 wegen Center-Jubiläum und Expert-Jubiläum sogar fünf verkaufsoffene Sonntage erlaubt waren, werden im kommenden Jahr nur vier Sonntage in Hoyerswerda einkaufsoffen sein.

Am 28. Oktober beschlossen die Stadträte folgende Sonntage, an denen alle Geschäfte in Hoyerswerda geöffnet haben dürfen:

  • am 22. März 2026
    aus Anlass des Ostermarktes
  • am 13. September 2026 aus Anlass des Stadtfestes
  • am 13. Dezember 2026
    aus Anlass Teschen-Marktes (Weihnachtsmarkt in der Altstadt)
  •  am 20. Dezember 2026 aus Anlass des Adventsmarktes

Wie immer gilt:

An den verkaufsoffenen Sonntagen dürfen die Geschäfte maximal von 12 bis 18 Uhr öffnen, einige Händler werden wie gewohnt erst ab 13 Uhr öffnen, müssen dennoch um 18 Uhr schließen.

Viel Spaß beim Einkaufen!

Kampf der Petitionen um die Neue Kühnichter Heide

In Hoyerswerda wird schon seit vielen Monaten heftig gestritten um eine Revitalisierung des ehemaligen WK 9. Ein Investor möchte zwischen der Spremberger Chaussee, der Claus-von-Stauffenberg-Straße und der Lieselotte-Herrmann-Straße ein neues Geschäftszentrum errichten, drum herum noch ein neues Wohnquartier.

Das Für und Wider wurde nun lange ausgetauscht, der Stadtrat hat etliche Sitzungen zum Thema abgehalten, das Einzelhandelskonzept wurde auch für die Bürger veröffentlicht. Es läuft also alles auf eine Entscheidung hinaus.

Genau jetzt versuchen die Akteure Pro und Contra noch einmal öffentlich zu überzeugen und möglichst viele Bürger hinter ihrer Position zu versammeln, um den Stadtrat bei seiner Entscheidung zu beeinflussen: Mit einer Petition. Also eigentlich sogar gleich mit zwei Petitionen.

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Hoyte24.de ab Oktober nicht mehr kostenlos?

Schon seit Mai 2010 gibt es im Internet eine Heimat für Alle, die rund um ihre Lieblings-Stadt Hoyerswerda topp-aktuell informiert sein wollen. Damals startete der Wochenblatt Verlag, der damals für die Sächsische Zeit das Hoyerswerdaer Tageblatt lieferte, sein eigenes Online-Portal Die Hoyerswerdsche. Hier gab es nun jeden Tag eine Geschichte aus der Zeitung kostenfrei zu lesen.

Im Dezember 2015 wurde das Portal nochmal neu aufgelegt als Hoyte24.de. Neue Grafik, neuer Aufmacher und quasi alle redaktionellen Beiträge aus der Zeitung meist in Kurzform verfügbar. Das war also ein richtiges Nachrichtenportal geworden. Und selbst heute kaum 10 Jahre später werden im Netz meist Infos von hoyte24.de geteilt, wenn brandaktuelle News aus HoyWoy gesucht werden.

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Aus für Lausitzbad-Hotel

Auf eine große Investition hatte die Stadt Hoyerswerda am Lausitzbad gehofft. Hier sollte ein neues Hotel mit 112 Zimmern entstehen. Sogar der Kaufvertrag für das benötigte Grundstück wurde schon geschlossen – allerdings noch nicht notariell eingetragen. Doch nun teilt Die Stadt mit, dass der Kauf nicht mehr umgesetzt wird. Die Pläne für das Hotel sind dahin.

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Hoyerswerda wills wissen: Wie sollen die Wegweiser aussehen?

Bürgerbeteiligung ist etwas, mit dem die Kommunen versuchen, ihre Bürger mehr in die Entscheidungen der Stadtverwaltung einzubinden. In Hoyerswerda gibt es dafür viele verschiedene Wege: Vom Bürgerbudget über die Beteiligung zum FKO und jetzt eben auch: die neuen touristischen Wegweiser. Das Ganze läuft über eine Ausstellung der möglichen Wegweisesysteme im Rathaus und klassisch mit Strichliste und eben auch über die Bürgerbeteiligungsplattform der Stadt Hoyerswerda.

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