Noch 30.000 € für die „Große Liegende“ gesucht!

Noch 30.000 € für die "Große Liegende" gesucht!
Noch 30.000 € für die „Große Liegende“ gesucht! Der Kunsverein Hoyerswerda braucht noch weitere Spender, um die Skulptur für Brigitte Reimann im neuen Hoyerswerdaer Zentralpark errichten zu können.

Der Hoyerswerdaer Kunstverein hat einen großen Wunsch: Das Erinnern an eine der größten Künstlerinnen, die unsere Stadt bereichert hat, soll ein dauerhaftes sein. Die Rede ist von Brigitte Reimann, die in ihren neuen Jahren in Hoyerswerda zwar nicht die Welt veränderte, durch ihr Wirken und Schaffen aber nachhaltig die Sicht auf die Stadt veränderte. Und dieses Dauerhafte soll durch eine Reimann-Gedenkzeichen verbildlicht werden.

Der neu geschaffene Zentralpark, der ja heimlich den Beinamen Brigitte-Reimann-Stadtpark trägt, bietet für ein solches Gedenken und Erinnern den idealen Platz. Der Kunstverein hat daher mit dem Dresdner Bildhauer Thomas Reimann, der schon die Skulptur des Laptopper „Konrad-Zuse-Environment“, das „Paradiesdomino“ an der Südstraße und die „Entdecke die Entdecker“-Balkone in der Virchowstraße erschuf, wurde beauftragt, eine solche Skulptur zu entwerfen. Der Kunstverein beschreibt die Skulptur so:

Der Grundkörper der Figur wird aus Klinkersteinen, dem Urmaterial Ton, gemauert und assoziiert dadurch die intensiven Auseinandersetzungen der Schriftstellerin mit denErbauern der Stadt, mit den Verantwortlichen ihrer Zeit. Der Kopf des Bildwerkes, aus dem ein sechs Meter langer Zopf bis in das Wasserbecken fließt symbolisiert den Gedankenfluss zu den Texten, die in den Becken zu lesen sind. Kopf und Zopf werden aus poliertem Edelstahl gearbeitet, in dem sich die Gegenwart – Spaziergänger, Liebende, Kinder, der Himmels, Blumen und Bäume – spiegelt.

Doch Pfiff bekommt die Sache durch die Einarbeitung von Textfragmenten der Schriftstellerin in den Ton, bevor er gebrannt wird. Wie das aber so ist, Pfiff und Ideen sind nicht ganz umsonst zu haben. Die Gesamtkosten – abzüglich Kosten für Sockel und Erdarbeiten sowie die entsprechende Umgebung der Skulptur, die von Stadt und Wohnungsgesellschaft getragen werden – belaufen sich auf geschätzte 56.000 € und die fallen nicht einfach so vom Himmel. Daher sammelt der Kunstverein entsprechende Spenden ein. Nach einer Meldung der Lausitzer Rundschau sind bisher immerhin schon über 25.000 € eingeworben worden, so dass noch immer ein Betrag von 30.000 € fehlt, um ein nachhaltiges Erinnern an die Künstlerin zu schaffen. Ursprünglich hatte man wohl auch mit einer größeren Spende durch den Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverband gerechnet, der nun ausbleiben wird. Ob die hiesige Ostächsische Sparkasse, die jedes Jahr mehrere Millionen Euro in die Sportvereine investiert, schon gespendet hat, ist nicht bekannt.

Das Geld muss also auch durch viele kleinere Spenden zusammen kommen. Wenn nur jeder ehemalige Hoyerswerd’sche nur einen mickrigen Euro spenden würde… Nun denn, los gehts. Das Spendenkonto gibts hier:

Empfänger: Kunstverein Hoyerswerda e.V.
Kontonummer: 3000101003,
BLZ 85050300 bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden

Verwendungszweck: „Reimannzeichen“

Der Kunstverein ist als gemeinnützig enerkenannt, Steuernummer 213/140/00207. Eine Spendenquittung wird auf Wunsch erstellt.

 

2 Kommentare

2 Pings

    • Sascha Klein auf 21. Februar 2012 bei 08:28

    Ui, woher hast Du denn das Thema? Kleine Steilvorlage von der RUNDSCHAU?

    1. Logo – ist ja auch entsprechend verlinkt. Das war quasi wie eine Erinnerung, dass ich da noch was in der Kiste zu liegen habe (wo noch zirka 50 andere Themen auf Komplettierung harren, z.B. Landesentwicklungsplan Sachsen, Verkauf städtischen Eigentums usw).

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