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Hoyerswerda scannt!

Hoyerswerda scannt!
Hoyerswerda scannt! QR-Codes an öffentlichen Plätzen und Geschäften sollen Hoyerswerdsche und Besucher zum Surfen einladen.

So langsam wird es wirklich etwas mit der Verzahnung der vielen guten und gut gemeinten Angebote in der Stadt. Demnächst stellt die Kulturfabrik ihren Rundgang „Spur der Steine“ vor. Und nun hat sich die Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda entschlossen, viele sehenswert  gestaltete Ecken durch interaktive Informationen zu ergänzen.

 
Das Ganze funktioniert über sogenannte QR-Codes. Diese viereckigen Codes können mit gängigen Smartphones abfotografiert werden und werden dann in Internetadressen umgewandelt. Scannt man zum Beispiel einen Code am Lausitz-Tower, so wird man direkt auf die Informationsseite mit weiterführenden Informationen zur Geschichte des für 3,8 Millionen Euro umgebauten Hochhauses.
 
Dafür hat die Wohnungsgesellschaft extra eine für Mobiltelefone optimierte Informationsseite SCAN HY geschaffen. Die sieht auf dem PC nicht bombastisch aus, soll sie ja auch nicht. Aber so können Interessierte auch ohne Smartphone mit Internetflatrate, die bei Nutzung dringend zu empfehlen ist, Interessantes erfahren.
 
Stand heute sind folgende Sehenswürdigkeiten online:
 
  • Das geplante neue Computer-Museum
  • Das Konrad-Zuse-Hochaus
  • Der Lausitz-Tower
  • Der neue Zentralpark
  • Der Skulpturengarten
  • Die Johanneskirche
  • Das Alte Rathaus
  • Das Stadtschloss
  • Die Krabat-Mühle in Schwarzkollm
 
Der Clou dabei ist, dass auch die interaktiven Stadtpanoramen von Hoyerswerdsche.de direkt mit eingebunden sind – hier sind natürlich auch entsprechende Ladenzeite einzuplanen. Dazu sind Google-Maps eingebunden, so dass man sich bequem anzeigen lassen kann, wie man am Besten mit dem Auto oder zu Fuß von einer Sehenswürdiogkeit zur nächsten gelangt.
 
Das Ganze ist zur Zeit natürlich noch im Aufbau, die ersten Aufkleber mit dem jeweils passenden QR-Code sind bereits verklebt. Doch das kann erst der Anfang sein. Zum Einen sollten auch die Lebensräume und die Stadt Hoyerswerda mit Lausitzhalle und Lausitzbad mit ins Boot geholt werden. Auf der anderen Seite sollte das alles einen offziellen Anstrich durch die Verknüpfung mit dem Tourismusverband Lausitzer Seenland bekommen. So wäre es auch denkbar dieses ganze Portal zu einem Tourist-Informationssystem auszubauen. Das wäre eigentlich sogar zwingend. Denn diese Stadt hat so viel für Touristen zu bieten, nur es weiß niemand, was sich alles im Stadtgebiet finden lässt. Eine solche große Klammer, ein Touristenführer, ist das, was bisher noch immer fehlt. Eine solche Tourismus-Seite (oder Applikation) könnte dann auch alle Hotels, Unterkünfte, Gaststätten usw. mit einbinden. Aber, ob dieser alte Traum tatsächlich einmal Wirklichkeit wird? Urlaub in Hoyerswerda muss attraktiv vermarktet werden, das wäre ein wichtiger Schritt in eine gute Zukunft!

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