Franziska Linkerhand – Roman über den Aufbau von Hoyerswerda: Reimann-Film jetzt auf DVD!

Franziska Linkerhand - Roman über den Aufbau von Hoyerswerda: Reimann-Film jetzt auf DVD!

Franziska Linkerhand – Roman über den Aufbau von Hoyerswerda: Reimann-Film jetzt auf DVD! Foto: absolut MEDIEN

Es gibt da eine Frau, die hat unsere Stadt entscheidend mitgeprägt. Ihr Name ziert unsere Bibliothek, eine Begegnungsstätte in der Lieselotte-Herrmann-Straße ist einegerichtet und im neu gestalteten Stadtpark – hier standen einst Hochhäuser – ziert das sogenannte Reimann-Zeichen das Idyll! Brigitte Reimann hat in ihrer kurzen Zeit in Hoyerswerda von 1960 bis 1968 viel hinterlassen, was von Dauer ist! So auch den nie vollendeten und posthum veröffentlichten Roman „Franziska Linkerhand“, selbst eine Verfilmung wurde noch zu DDR-Zeiten in die Kinos gebracht und diese Film ist nun auf DVD erschienen.

„Unser kurzes Leben“ wurde 1980 in Berlin, Potdsam, Dresden, Kamenz, Spremberg und natürlich auch in Hoyerswerda auf ORWO-Color gedreht. Heute erstrahlt das Werk digital restauriert auf DVD. Augenscheinlich sind jedoch einige Szenen der Schere zum Opfer gefallen: Laut DEFA-Stiftung hatte der 35mm-Film eine Spiellänge von 116 Minuten, der Herausgeber absolut MEDIEN sagt, es sind 113 Minuten und bei Amazon sind nur noch 98 Minuten übrig? Sicher kann man durch das Kürzen des Vorspanns und Abspanns Zeit gewinnen, aber so viel? Es scheint, als würde Amazon hier die Falschangabe machen.

Franziska Linkerhand - Roman über den Aufbau von Hoyerswerda: Reimann-Film jetzt auf DVD! Foto: absolut MEDIEN

Franziska Linkerhand – Roman über den Aufbau von Hoyerswerda: Reimann-Film jetzt auf DVD! Foto: absolut MEDIEN

Was ist im Film zu sehen?

Nach ihrer Scheidung entschließt sich die Architektin Franziska Linkerhand, für ein Jahr aus Berlin in eine Provinzstadt zu gehen – auch um sich von ihrem Professor, mit dem sie bisher zusammen arbeitete, freizumachen. Franziska ist eine Maximalistin, und rigoros vertritt sie ihren Anspruch, Ideal und Wirklichkeit in Übereinstimmung zu bringen. In der Stadt N. kommt sie in ein Kollektiv, dessen Chef Schafheutlin vor den Zwängen der Praxis bereits kapituliert hat. Auseinandersetzungen sind zwangsläufig. In dem Kipperfahrer Trojanovicz lernt sie einen neuen Mann kennen und lieben. Aber wie im Beruf macht sie auch im Privatleben keine Kompromisse. Und so scheitert diese Beziehung an der bequemen, kompromißbereiten Lebenseinstellung von Trojanovicz. Die Zusammenarbeit mit Schafheutlin indes entwickelt sich positiv. Durch ihr Engagement löst er sich aus seiner Erstarrung, während Franziska von seinem Realitätssinn profitiert. Sie entschließt sich, in N. zu bleiben.
(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

Zeitgeschichtlich ein wertvoller DEFA-Film und für Hoyerswerdsche lohnenswert ohne Frage. Es geht um unsere Geschichte. Der Film ist absofort bei Amazon und natürlich jedem anderen DVD-Händler und im Buchhandel erhältlich.

 

Unser Mehrwert für Euch: Das sagte die DDR-Presse am Beispiel der Berliner Zeitung vom 17.01.1981.

Rezension des Films in der Berliner Zeitung am 17.01.1981q

Rezension des Films in der Berliner Zeitung am 17.01.1981

 

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