Auf ein Neues: 10. Internationales Bildhauersymposium in Hoyerswerda – Spender gesucht!

Auf ein Neues: 10. Internationales Bildhauersymposium in Hoyerswerda - Spender gesucht! So berichtete das Neue Deutschland 1977 über das 2. Symposium in Hoyerswerda.

Auf ein Neues: 10. Internationales Bildhauersymposium in Hoyerswerda – Spender gesucht! So berichtete das Neue Deutschland 1977 über das 2. Symposium in Hoyerswerda.

Traditionen zu pflegen ist das A und O. Traditionen bieten Grundfesten im Alltag. Eine solche Tradition wurde im Sommer 1975 im Hoyerswerdaer Zoo (damals noch Tierpark) begründet. Damals trafen sich Bildhauer aus der DDR und anderen sozialisten Staaten, vorwiegend aus Polen, zum ersten Internationalen Bildhauersymposium. Die Aufgabe der Künstler war es, Plastiken für den neuen Wohnkomplex IX zu schaffen. Insgesmat 6 Großplastiken sind beim ersten Anlauf entstanden und fanden ihren Platz im Einkaufskomplex Kühnichter Heide. Doch das war ja nur das erste Symposium…

Die Plastiken von 1975, die unter dem Motto „Friede, Glück und Freundschaft“ entstanden sind, sind längst dem Verfall im WK 9 gewichen und haben nun einen zentralen Platz in der Einsteinstraße gefunden, dort werden sie auf einer grünen Wiese mit Spiegelflächen präsentiert, sind nachts sogar beleuchtet. Eindrucksvolle Fotos der heutigen Gestaltung finden sich hier.

Und 1975 war nur der Beginn einer fruchtbaren Reihe von Künstlertreffen. Denn ab da, trafen sich die Bildhauer aller zwei Jahre im Tierpark, nahe des Adlergeheges wurde eine lichte Werkstatt eingerichtet. Die Besucher konnten so nicht nur den Tieren zusehen, sondern auch den Künstlern bei ihrer Arbeit – eine einmalige Atmosphäre! Bis 1989 fanden so 9 Symposien statt und entsanden unzählige Plastiken, die in Hoyerswerda, im Gubener Stadtpark und auch in Cottbusser Stadtteil Sachsendorf eine neue Heimat fanden.

So fing 1975 alles an: Die Vereinbarung zwischen den Verbänden der bildenden Künstler der DDR und Polens macht den Anfang.

So fing 1975 alles an: Die Vereinbarung zwischen den Verbänden der bildenden Künstler der DDR und Polens macht den Anfang.

Dabei fing alles so klein an. Anfang 1975 wurde eine Vereinbarung zwischen den Verbänden der bildenden Künstler der DDR und Polens macht den Anfang. Das Neue Deutschland berichtete davon.

Und selbst beim ersten Symposium war der Umfang der DDR-weiten Berichterstattung sehr beschränkt. Erst 1977 beim zweiten Treffen, war das Interesse groß und die Parteizeitungen berichteten umfangreich, mit Interviews und Fotos. Sogar bis auf die Titelseite des Neuen Deutschlands, mit mehr als 1 Million täglicher Auflage das größte Massenblatt in der DDR.

Doch nach 1989 war die Tradition abrupt abgebrochen. Hoyerswerda und auch Künstler der Ostblockländer hatten andere Probleme.

Die städtische ZooKultur will diese schöne Tradition, wenn auch in deutlich kleinerem Rahmen, wiederbeleben. Dabei sollen zwischen dem 1. und 9. Juni im Zoo Hoyerswerda bis zu sechs Künstler vor Publikum Werke erschaffen – früher dauerten die Symposien zwischen 6 und 8 Wochen, doch das ist beim ersten WIederanlauf nicht zu finanzieren.

Apropros Finanzen: Die Kosten für eine solche Freiluftaktion sind hoch. Denn trotz zuverlässiger Partner, soll ein Teil der Kosten auch durch Spenden zusammen kommen. Insgesamt 10.000 Euro werden benötigt. Spenden geht dabei ganz einfach entweder direkt an der Zookasse oder über die Spendenplattform startnext im Internet.

Der Spender meldet sich dazu bei startnext kostenlos an und wählt dann seine Spendenhöhe. Je nach finanziellem Engagement gibt es sogar eine kleine Gegenleistung als Dankeschön. Diese kleine Geschenke stehen zur Auswahl:

 

10,00 € Ein Dankeschön
25,00 € Sandsteinsouvenir
50,00 € Freier Zooeintritt für eine Person
75,00 € Freier Zooeintritt für eine Familie
150,00 € Gratis-Zootierpatenschaft für 1 Jahr im Wert der Spende
500,00 € VIP-Empfang am 06.06.2014 mit den Künstlern im Sambesi
1.000,00 € Sponsor mit attraktivem Werbeplatz

Wenn das kein Anreiz ist, etwas Leben in die Stadt zu bringen? Offizieller Startschuss bei startnext wird voraussichtlich zum Wochenbeginn (also 24./25.03.) sein. Es wäre eine tolle Sache, wenn der Spendenbetrag von 10.000 Euro möglichst schnell zu Stande kommt.

Auf dieser Seite gibt es die Neuigkeiten zum Projekt und die Möglichkeit, direkt und sicher zu spenden.

Sicher sind die Spenden bei startnext vor Allem deshalb, weil das Geld bei Nichterreichen der angepeilten Spendensumme von 10.000 Euro zu 100% wieder auf dem Konto des Spenders landet. Daher braucht die ZooKultur starke Unterstützung von Hoyerswerdaer, Weggezogenen, Ehemaligen und Freunden unserer Stadt! Jetzt gilt es, setzen wir eine starke Tradition fort!

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  1. […] stehen wird, ob es eine Neuauflage der erfolgreichen Bildhauersymposien in Hoyerswerda geben wird. Wir hatten bereits berichtet, dass der Zoo Hoyerswerda als Ausrichter der Veranstaltung dazu Spenden…Insgesamt werden dafür 10.000 Euro von Spendern benötigt. Das Ganze sollte über die Plattform […]

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