Ist der Ruf erst ruiniert… So denkt man über HoyWoy

Ist der Ruf erst ruiniert ... So denkt man über Hoyerswerda.

So berichtet der Berliner Tagesspiegel.

Der Ruf unserer Heimatstadt hat mächtig gelitten. Waren wir zu DDR-Zeiten der Inbegriff für Plattenbauten und schnurgerade, breite Straßen nach bester sozialistischer Idee, avancierte Hoyerswerda zum Inbegriff des Bösen. Ist bekannt als Hochburg des Rechtsradikalismus und -extremismus. Mitt der Neunziger gab die Stadt das Ergebnis einer Umfrage bekannt: Dabei wurde im Ausland nach den drei bekanntesten deutschen Städten gefragt. Berlin und Hamburg belegt Platz 1 und 2, doch Hoyerswerda landete noch vor München, Köln und anderen Großstädten bereits auf dem dritten Rang. Ob es diese Umfrage tatsächlich gegeben hat, lässt sich leider nicht nachprüfen. Es ist aber ein schönes Anzeichen, wie schnell und dauerhaft der Ruf einer Stadt Schaden nehmen kann. Auch der Berliner Tagesspiegel denkt scheinbar gern an Hoyerswerda…
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Visionen: Urlaub in Hoyerswerda

Urlaub in Hoyerswerda - jetzt buchen
Urlaub in Hoyerswerda – jetzt buchen! – So könnte es in einigen Jahren auf Reisewebseiten aussehen.

Hoyerswerda, eine Stadt ohne Zukunft und Ideen für später? Hoyerswerda, eine aussterbende Rentner-Zombi-Stadt? So sehen einige unsere Heimatstadt gerne. Doch tatsächlich hat Hoyerswerda Perspektiven. Ähnlich wie die Mutmacher-Serie werde ich in unregelmäßigen Abständen Visionen für Hoyerswerda entwerfen und zeigen, wie wahrscheinlich deren Verwirklichung ist. Heute schauen wir uns die touristische Karte an.

Düstere Wolken über der Lausitzhalle?

 

Düstere Wolken über der Lausitzhalle?

Düstere Wolken über der Lausitzhalle?

Lausitzer Rundschau und Sächsische Zeitung verkündeten heute unisono, dass die städtischen Unternehmen mit einem Kundenrückgang zu kämpfen hätten. Schuld sei natürlich auch hier die demographische Entwicklung. Getroffen hat dies auch den schweren Tanker Lausitzhalle. LH-Geschäftsführer Michael Renner lässt sich wie folgt zitieren:

„Der Verlust ist nur mit erhöhten Akquiseanstrengungen und dann auch nur teilweise zu kompensieren.“

Das ist aber nur die eine Seite.

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Mutmacher: 25% mehr Beschäftigung in Hoyerswerda!

Der Mutmacher zu Weihnachten kommt von der gewerkschaftsnahen Hans Böckler Stiftung. Die hat vor wenigen Wochen eine Datenbank zur Atypischen Beschäftigung in Deutschland herausgegeben. Dabei wurden die Beschäftigtenzahlen der einzelnen Landkreise heruntergebrochen, kategorisiert und über einen Zeitraum von 2003 – 2008 (wobei die Zahlen für 2006-2008 auf vorläufigen Ergebnissen beruhen) verglichen. So wurde gezeigt, dass der Anteil der atypisch Beschäftigten (Leiharbeit) in Deutschland teilweise sehr stark gestiegen ist. In Hoyerswerda ist dieser Anteil mit 2% aller Beschäftigten eher gering. Doch die Studie hat auch einen Mutmacher parat: von 2003 bis 2008 ist die Zahl der Beschäftigten im Primären Sektor um 25% gestiegen!

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